Donnerstag, 26. September 2013

Recycling für Fortgeschrittene (Jordanien Tag 3)



Auch wenn in der Überschrift Tag 3 steht, war das der erste richtige Tag in Jordanien.

8:34 Uhr
Wir sind etwas verspätet losgefahren, weil zwei der Jungen verschlafen haben. Klaus kommentierte, dass die beiden wohl noch nicht gemerkt haben, dass wir seit zwei Tagen Zeitverschiebung haben.

Seit Beginn der Fahrt spricht unser Reiseleiter Ahmad über die Geschichte Jordaniens (wir sind mittlerweile schon bei der hellenistischen Zeit). Wir sollten raten, wie viele Kamele in einer Karawane mitliefen. Die richtige Antwort ist keins, weil es alles Dromedare waren (Kamele gab es in Tibet, China usw.). Davon mussten es dann aber auch mindestens 200 sein. Das war deswegen wichtig, weil Ahmad als historische Epochen die Sammler, Jäger, Bauern und Karawanen nannte.
Außerdem gibt es verschiedene Arten von Wüsten. Ich kriege nicht mehr alle Namen auf die Reihe: Sahara für Sandwüste, Ram (welche dem Wadi Rum seinen Namen gibt) eine Mischform aus Stein und Sand, glaube ich. Ahmad erwähnte noch drei weitere Sorten, die dann verschiedene Arten von Steinwüsten beschreiben.
Er hat auch kurz über die biblischen Bezüge und Völker in Jordanien gesprochen und wollte wissen, wer nicht weiß, wer die Edomiter, Moabiter und Ammoniter sind. Wer das nicht wüsste, habe die Bibel nicht richtig gelesen. Es sind Nachbarvölker, die in der Bibel genannt werden und denen die Israeliten mal freundschaftlich, aber häufig feindlich gegenüber stehen. Als Ahmad das mit Bibel nicht richtig gelesen sagte, drehte Frau G. sich um und grinste.

Über die hellenistische und römische Zeit hat Ahmad gesagt, dass in Reiseführern oft ein Fehler sei, weil ein römisches Theater als Amphitheater bezeichnet würde. Amphitheater sind aber rund, Theater halbrund. Ich frage mich, wie das bei Momo ist. Die lebt ja in einem Amphitheater, aber ich meine, es würde von einem Halbrund gesprochen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das so ist. Nicht, dass Michael Ende schlecht recherchiert hat… (Nachtrag: Nein, Momos Theater ist rund, alles in Ordnung)
Außerdem sprach Ahmad vom Cardo Maximus. Heike und ich waren ganz stolz, dass wir noch wussten, was das war (römische Straße in Nord-Süd-Richtung). Wir haben in Israel gut aufgepasst.

10:07 Uhr
Es wurde wieder eine große Menge Wasser angeschafft.

10:34 Uhr
Im ersten Block zur Geschichte Jordaniens ist Ahmad nur bis zur römischen Zeit gekommen. Jetzt ging es weiter. Nach den Römern hatte Jordanien verschiedene arabische und türkische Herrscher. Während die arabische Herrschaft ganz gut lief, klappte es mit den türkischen Herrschern weniger gut, die versuchten, die jordanische Bevölkerung zu unterdrücken, in dem sie z.B. Schulen schlossen. Ahmad sagte, dass sich die Schwere der türkischen Herrscher in Jordanien an der jordanischen Fahne sehen kann. Alle vier Farben (schwarz, rot, weiß, grün) stehen für verschiedene Herrscher, aber die Türken sind nicht vertreten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand unter der türkischen Herrschaft die Eisenbahnlinie, die zusammen mit den Deutschen von Berlin nach Bagdad gebaut wurde.
Danach erzählte Ahmad etwas über Tradition und Religion erzählt. Minarette z.B. sind eine türkische Tradition und nicht vorgeschrieben. Die Al Aksa-Moschee in Jerusalem hat keins. Ähnliches gilt für Kopftücher, die aus der christlichen Tradition übernommen wurden.

12:07 Uhr
Wir kommen gerade aus Gadara. Das ist eine der Dekapolis-Städte. Die Dekapolis war ein lockerer Verbund von Städten, die Handel betrieben. Es gibt verschiedene Theorien, von wann die Städte sind und wie das mit dem Handel genau aussah. Eine gemeinsame Währung (die den Handel doch vereinfacht hätte) wurde z.B. nicht gefunden.

Wir haben die ersten beiden Referate der Fahrt in Gadara gehört. Ich hatte sie schon schmerzlich vermisst. Eins war über die Dekapolis-Städte, das andere über Gadara.
Gadara liegt auf einem Berg, von dem aus wir auf den See Genezareth blicken konnten. Der Blick war schön, aber das israelische Ufer gefiel mir letztes Jahr besser. Allerdings sagt der Satz „Wir konnten auf den See Genezareth blicken“ auch noch etwas ganz anderes aus: Wir waren im jordanisch-israelisch-syrischem Grenzgebiet. Wenn wir den Blick vom See weiterbewegten, konnten wir die Golan-Höhen sehen. Es war alles ruhig, aber ein bisschen mulmig war mir doch (zumal auf der Seite vom Auswärtigem Amt stand, man solle nicht ins jordanisch-syrische Grenzgebiet reisen…). Aber es ist nichts passiert.
In Gadara haben wir ein Theater gesehen. Das war eins der kleinsten römischen Theater, die ich bisher gesehen habe. Als wir reinkamen, sagte irgendwer „Oh, wie süß!“ und das war genau das, was ich in dem Moment gedacht habe.
Außerdem haben wir die Reste einer Einkaufsstraße, ein Nymphäum (ein dekorativer Brunnen) und die Säulen einer Basilika gesehen, die ursprünglich mal ein Tempel war. Die Steine, die verwendet wurden, waren aus Basalt (schwarz) und Kalk (weiß). Die Säulen waren auch dementsprechend mal schwarz, mal weiß. Das fand ich ganz nett. Sandstein hätte man zumindest für das Theater nicht nehmen können, weil die Akustik dann nicht gut gewesen wäre (jaha – wenn ich nach Hause komme weiß ich alles über die Eigenschaften verschiedener Steine). Wie wir es auch bei der Israel-Fahrt in Caesarea gesehen haben, wurden die alten Steine teilweise zum Bau neuerer Häuser genutzt. Auf einem Stein über einer Tür konnte man noch die römische Verzierung erkennen.
Säulen mit ein bisschen See Genezareth (hinter der weißen Säule)

13:07 Uhr
Die nächste Dekapolis-Stadt auf unserer Liste war Pella. In der Bibel wird sie nicht erwähnt, aber einige Kirchenväter sind der Meinung, dass Christen vor der römischen Verfolgung nach Pella flohen. Für die Muslime ist die Stadt wichtig, weil im 7. Jahrhundert dort eine entscheidende Schlacht stattgefunden hat.
Wir sind nicht auf das Ausgrabungsgelände gegangen, sondern standen auf einer Terrasse eines Restaurants, von dem aus wir die Fläche gut überblicken konnten. Wir haben die Reste einer Moschee gesehen (zwischen den beiden einzigen Bäumen auf dem Gelände), zwei Basiliken (die eine größer und besser erhalten als die andere) und ein paare andere alte Steine gesehen. Auf dem Hügel daneben stehen die Reste einer Festung aus dem Neolithikum (Jungsteinzeit). Schon damals war dieser Standort also wichtig. Es gab auch ein römisches Theater in Pella, aber das ist nicht mehr erhalten, weil die Leute die Steine verwendet haben, um die Basiliken zu bauen. Das überrascht mich jetzt irgendwie nicht.
Von dem Aussichtspunkt aus konnten wir auch wieder nach Israel herüber blicken: Berg Karmel und die Jesreel-Ebene. Schon lustig, wenn man überlegt, dass ich vor einem Jahr auf der anderen Seite gestanden habe.

Auch inhaltlich haben wir jetzt einen anderen Blick auf Israel geworfen. Ahmad betonte immer wieder, dass Jordanien seit 1970 keinen Krieg mehr mit Israel geführt hat, auch wenn der Friedensvertrag erst 1994 geschlossen wurde. Im Sechstagekrieg der 60er Jahre hat Jordanien das Westjordanland verloren, was für sie sehr schlimm war, weil sich da ihre Landwirtschaft ansiedelte.
Obwohl es bis heute nicht wieder zu Kampfhandlungen zwischen Israel und Jordanien gekommen ist, sind da so Sachen, die unglaublich sind. Es ist vertraglich geregelt, dass Jordanien eine bestimmte Menge Wasser aus dem Jordan bekommt. Realität ist aber, dass sie weniger Wasser bekommen als vereinbart und das auch noch bezahlen müssen. Jetzt wäre es natürlich nochmal interessant zu wissen, was Ronit letztes Jahr zum Jordanwasser gesagt hat. Ich habe in meinem Tagebuch nur gefunden, dass sie gesagt hat, dass es diesen Vertrag gibt.
Ein anderes Beispiel ist die Einreise in Israel. Während es für Israelis kein Problem ist, ein Visum für Jordanien zu bekommen, wird der Antrag von Jordaniern, für sie wichtige Stätten wie Bethlehem zu besuchen, meistens abgewiesen. Das ist zumindest Ahmads Sichtweise. Die wird nicht wertfrei sein, aber ich habe bei der Einreise in Jordanien auch gemerkt, dass ich keine Fragen über Ziele, Dauer und Motivation meiner Reise beantworten musste. Ich musste nicht einmal dabei sein, als der Visumsstempel in meinen Pass gesetzt wurde. Der Reiseveranstalter sammelte einfach alle Pässe ein und ließ sie kollektiv abstempeln. Das wäre vermutlich nicht mal bei der Einreise in Großbritannien möglich gewesen (wenn man da einen Stempel bräuchte).
Ahmad meinte auch, dass viele Staaten daran interessiert seien, die Lage in Jordanien stabil zu halten. Trotzdem hat mich das in Bezug auf unser Reiseziel heute Morgen nicht ganz überzeugt. Wir mussten unseren Reisepass heute mitführen und wir hatten einen Polizisten dabei. Ich weiß nicht, was nun genau dessen Aufgaben sind, aber dass wir nicht ohne fahren reisen können, finde ich etwas beunruhigend. Aber er alleine könnte uns auch nicht verteidigen. Zumindest kommt er aber im Fall der Fälle wohl am schnellsten an Informationen…

Auf der Straße sehen wir viele Kinder, die uns teilweise zu winken. Ahmad hat uns erzählt, dass die Kinder in den blauen Uniformen zur Grundschule, die in den grünen auf eine weiterführende Schule gehen. Es gibt öffentliche Schulen, die umsonst sind. Die Privatschulen sind – je nach Schule – teuer bis sehr teuer. Eine Schulpflicht besteht von 6 bis 16 Jahren.
Ich bin überrascht, über was für Straßen die Kinder alleine gehen dürfen. So mit Abgrund daneben, aber dafür ohne Bürgersteig. Und das zwischen den ganzen Autos. Aber vermutlich sind die Kinder das gewohnt.


15:25 Uhr
Wir kommen gerade von der Festung Ajloun. Sie wurde von Saladin (islamischer Herrscher aus der 12. Jahrhundert, der gegen die Kreuzritter kämpfte) zum Schutz gegen die Kreuzfahrer gebaut und hat mehrere Etagen, die jede eine kleine Festung für sich sind, so dass die Bewohner, wenn ein Teil der Festung eingenommen wurde, sich in die nächste Etage zurück ziehen und von dort weiterkämpfen. Also ein bisschen wie Minas Tirith im Herrn der Ringe (juhuu, erste Herr der Ringe-Referenz gefunden!), wo es auch mehrere Stadtringe (Ebenen) gibt. Und wie in Minas Tirith konnten die Menschen in Ajloun sehr schnell Nachrichten per Feuer übermitteln, aber auch per Brieftauben und Rauchzeichen. Von Ajloun bis Bagdad konnte eine Nachricht innerhalb von 12 Stunden überbracht werden. Als eine Gruppe von Studenten das einmal mit Brieftauben ausprobiert hat, brauchten die dafür 80-90 Stunden. Ahmad meinte, die Tauben wären wohl müde gewesen. Die Tauben sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Es gibt auf der Burg ein Relief neben einer Inschrift, das die Brieftauben zeigt. Außerdem gibt es ein Relief, das das Siegel des Herrschers zeigt: Blumen, die aus einem Schwert heraus wachsen.
Der Ausflug zur Burg war wieder so ein bisschen hinfahren, Foto machen, wegfahren – wobei nein, wir haben natürlich wieder ein Referat gehört. Ahmad meinte später, er habe nichts zu ergänzen. Diese Referate machen unseren Reiseführer noch arbeitslos!
Heute Mittag war es aber andersrum: Ahmad hat so viel zu der Geschichte erzählt, dass die Gruppe mit dem Referat zu der Geschichte nur den letzten Teil des Referats vortrug. Ahmad ergänzte zu diesem Vortrag gefühlt alle Namen der jordanischen Königsfamilie (und die schienen alle mehrmals verheiratet gewesen zu sein). Leider teilte er uns nicht das Alter der Prinzen und deren Beziehungsstatus mit… Aber das wäre dann wohl doch zu sehr auf das Niveau der Bunten gesunken.

16:00 Uhr
Mittagessen! Yay! Ich weiß gar nicht, wer es bezahlt, ob es schon in unserem Preis mit drin ist, oder ob das eine Einladung des Reisebüros ist. Wir müssen jedenfalls nur die Getränke bezahlen.

18:40 Uhr
Gestärkt sind wir nach dem Mittagessen am Nachmittag nach Gerasa gefahren. Wieder ganze viele Reste aus römischer Zeit. Es begann mit einem Tor, das zu Ehren von Kaiser Hadrians Besuch in der Stadt gebaut. Da habe ich mich gefragt, wie lange im Voraus Hadrian seinen Besuch angekündigt hat, wenn noch genug Zeit war, ihm einen Bogen zu bauen…
Es ging weiter zum Hippodrom (Pferde-Arena), wo ein Junge auf einem Pferd saß. Erst fand ich das toll, dann habe ich aber gesehen, dass er sein Pferd extrem kurz gehalten und gepeitscht hat. Da wollte ich dann auch kein Foto mehr von ihm machen.
Scotland the Brave in Jordanien
Ich schätze, das Theater in Gerasa war etwas größer als das von heute Morgen und ich fand es war ziemlich gut erhalten (oder vermutlich einfach gut rekonstruiert). Ahmad führte uns die gute Akustik des Theaters vor und kündigte dann zwei Beduinen-Musiker an, die musikalisch noch stark vom britischen Mandat in Jordanien geprägt seien. Tatsächlich traten zwei Männer in langen Gewändern und rote-weißen Kopftüchern auf, die Dudelsack und Trommel spielten. Das erste Lied klang schottisch/ irisch aber ich kannte es nicht. Es folgten „Freude schöner Götterfunken“, „Amazing Grace“, „Bruder Jakob“ und „Scotland the Brave“. Bei „Bruder Jakob“ sangen dann die meisten mit. Dudelsack spielende Beduinen hätte ich hier wirklich nicht erwartet. Andrerseits: Warum sollte das britische Mandat keinen Einfluss hinterlassen haben? Jetzt frage ich mich doch glatt, ob Jordanien beim Military Tattoo mitmacht (auch wenn ich gerade nicht weiß, ob der Dudelsack das Auswahlkriterium für die Teilnahme ist). Vermutlich aber wohl nicht, weil Jordanien ja nicht Teil des Commonwealth ist.
Am Außenrand vom Forum vorbei (das ausnahmsweise mal oval war) gingen wir vom Theater aus zu einer Stelle, von der im 7. Jahrhundert innerhalb kürzester Zeit drei Basiliken nebeneinander gebaut wurden. Auf dem Weg dahin trafen wir auf eine Ziegen- und Schafsherde. Gut, zur Römerzeit wurden die Ziegen vermutlich nicht mitten durch die Stadt übers Forum getrieben, es sei denn, sie sollten geopfert werden, aber trotzdem hatte ich ein bisschen das Gefühl, in die Vergangenheit katapultiert worden zu sein. Das soll jetzt nicht negativ sein. Es ist besser, wenn die Ziegen draußen rumlaufen können, anstatt in engen Ställen gehalten zu werden. Vermutlich bin ich einfach noch durch mein Dystopie-Seminar beeinflusst. Da hatten wir uns die Bilder des Course of Empire von Thomas Cole angesehen und auf einem Bild der Reihe ist (wenn auch recht klein) eine Schafsherde zu sehen und im Hintergrund ein griechischer Tempel – sind Säulen bei, passt schon (oh je, hoffentlich kriege ich für diese Aussage jetzt nichts von den mitgereisten Experten eins auf’s Dach…).
Zurück zu den Basiliken: Die Steine kamen natürlich von den römischen Gebäuden im Umkreis. In der Nähe davon liegen auch noch die Überreste einer Synagoge, zu der Marie ein Referat hielt. Frau G. sollte eigentlich die aramäische Inschrift zeigen, aus der man schließt, dass das Gebäude eine Synagoge war, aber Frau G. wollte lieber die Umrisse des Gebäudes zeigen. Die Inschrift haben wir dann nicht mehr gesehen, weil niemand wusste, wo sie ist.
Sonnenuntergang über Gerasa
Eigentlich dachte ich nach der Synagoge, ich hätte für diesen Tag schon genug Säulen gesehen, aber mehr geht immer. Wir kamen zum Artemis-Tempel (nicht Artemis Fowl, wobei das nach dem letzten Band gar nicht soooo unwahrscheinlich wäre, sondern der Jagdgötting Artemis, mit der der literarische Artemis aufgezogen wird, weil er einen Mädchennamen hat). An diesem Tempel wurde das Referat zu Gerasa beendet. Gehalten hat es Stefan, ein Bekannter von Frau G. Er übersetzte auch erst mal eine griechische Inschrift und scheint sich sehr gut mit den Römern auszukennen. Nach dem Artemis-Tempel ging es eine Treppe mit unerhört hohen Stufen herunter, an einem Nymphäum vorbei und über eine Römerstraße zurück zum Bus.

19:00 Uhr
Bevor wir ins Hotel fuhren, waren wir noch am Jabbok. Magdalena hat die Geschichte von Jakobs Kampf mit Gott nacherzählt (zum Nachlesen: Gen 32,23-33). Dabei gab es eine kleine schauspielerische Darstellung von Frodo und Stefan (nicht der mit dem Gerasa-Referat), die als Jakob und Gott miteinander rangen. Nach all den Steinen ein Höhepunkt der Referate an diesem Tag.
Die Sonne war schon untergegangen, es war nur noch ein gelb-roter Streifen am Himmel, was sehr schön aussah. Außerdem passte die Tageszeit dann auch zu dem Kampf zwischen Jakob und Gott, auch wenn die beiden Schauspieler nicht bis zum Morgengrauen gerungen haben (das wäre für uns Zuschauer vielleicht auch etwas ermüdend geworden).
Magdalena betonte, wie wichtig die Geschichte für das Volk Israel ist. Ich habe gemerkt, dass unser Busfahrer und Ahmad sich währenddessen unterhalten haben, aber ich weiß nicht, worüber. Beide wirkten etwas unwillig, allerdings muss es ja keine Reaktion auf das Referat gewesen sein. Zumal ich mir nicht sicher bin, ob unser Busfahrer Deutsch versteht und wenn, ob es gereicht hat, um das Referat zu verstehen.

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