Letzte Woche Mittwoch war am Campus Duisburg der Dies
academicus, also eine Art Unifest mit Ehrung der Studenten mit den besten
Abschlussarbeiten. In den letzten Jahren habe ich – wie die meisten anderen
auch – den Dies als freien Tag genossen, aber dieses Jahr hatte das Auslandsamt
uns ehemaligen Erasmusstudenten angeschrieben und gefragt, ob wir nicht einen
Stand zu Spanien machen wollten, um das Land vorzustellen.
Am Morgen von Dies hatte ich noch ein Seminar in Essen,
danach wollte ich mit dem Shuttlebus nach Duisburg fahren, denn um viertel nach
zwölf sollte in der ESG Duisburg ein besinnlicher Einstieg in den Tag sein, der
von ESG und KHG organisiert wurde. Leider kann man sich nicht auf den
Shuttlebus verlassen. Eigentlich sollte er um zehn vor zwölf an der Uni Essen
sein und hätte zwanzig Minuten bis Duisburg gebraucht. Also hätte ich es gerade
noch rechtzeitig zur Andacht geschafft. Allerdings kam der Bus verspätet an, drehte eine Extrarunde um die Uni und fuhr
erst gegen Viertel nach zwölf auf die Autobahn. Zum Glück saß ich nicht alleine
im Bus und so kamen wir zu dritt zu spät.
Gegen eins kam ich dann zu unserem Stand, den die anderen
schon sehr gut vorbereitet hatten. Ich habe noch bei den letzten Vorbereitungen
geholfen und auf Besucher gewartet. Natürlich war unser Stand nicht so exotisch
wie der von Indonesien, Nepal oder Pakistan, aber wir hatten trotzdem einige
Besucher. Lisa und Martin haben fleißig Tinto de Verano gemischt und Sangria
mit Obst bestückt, Lotta hat das Quiz geleitet und als eine Besucherin mich
fragte, was ich an dem Stand machen würde, habe ich geantwortet, dass ich
lächele und den Besuchern erzähle, was die anderen machen.
Ansonsten bin ich
eingesprungen, wenn die anderen jemanden zum Englisch sprechen brauchten. Dadurch habe ich es auch geschafft, andere Stände zu
besuchen und habe beim Stand für das Vereinigte Königreich Tee und einen Scone,
beim Norwegenstand Kartoffelpfannkuchen und beim Schwedenstand Haferkekse
bekommen.
Was mich aber besonders gefreut hat, war, dass doch
einige bekannte Leute vorbei kamen, u.a. zwei meiner Spanischdozenten. Einer
von ihnen hatte sogar, wie ich später erfahren habe, dafür gesorgt, dass eine
Besprechung vorverlegt wurde, damit er uns besuchen kommen konnte. Wenn das
kein Einsatz ist…
¡qué lástima! und wo war ich? escribiendo y trabajando... - ehrlich mal =D beim nächsten mal plan ich vorher besser! da du so viel zeit hattest, hätten wir zusammen da rumlaufen können. außerdem hätt ich so gern unsere dozenten gesehen ;)
AntwortenLöschen