Donnerstag, 7. April 2011

Zoom Gelsenkirchen

Weil Samstag so tolles Wetter war, sind Lisa und ich in die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen gefahren. Von Essen aus ist man ja wirklich schnell da.
Zuerst waren wir in Alaska (der Zoo ist in Alaska, Asien und Afrika unterteilt). Biber, Karibu, Wölfe (die sich aber versteckt hatten), Seelöwen... Die Deko war auch an Alaska angepasst: Straßenschilder „Achtung Bären“ und so weiter.
Die Seelöwen konnte man auch durch einen Unterwasser-Tunnel betrachten. Ich hatte ganz vergessen, dass die immer auf dem Rücken schwimmen. Über Wasser konnte man sehen, wie die Seelöwen auf- und abtauchten oder sich einfach sonnten. Es waren auch drei Kleine dabei. Die Bären haben auf uns besonderen Eindruck gemacht. Vor allem, weil sie sehr viel größer sind, als wir gedacht haben (keine Teddybären-Größe ;-)). Eine Eisbärin war aber nicht so groß wie die anderen. Antonia ist kleinwüchsig. Sie war aber auch die Aktivste. Die anderen beiden Eisbären dösten aneinander gekuscht und die Braunbären rangelten im Wasser, aber Antonia lief die ganze Zeit hin und her.









In Alaska gab es auch eine Simulation von einem Iglu, das durch einen Gletscherabbruch einen Berg herunter, aufs Meer hinaus rutschte und irgendwann gegen ein Haus auf Pfeilern krachte. Der Boden wackelte und vorne lief ein Film ab, der aus Perspektive der Insassen des Iglus zeigte, wie es auf Eisbären und ein Frachtschiff zu raste.
Von Alaska aus sind wir weiter nach Asien gegangen. Asien war nicht so toll wie Alaska. Es gab weniger Tiere (nur Schleichkatzen, Affen, Kamele und ein Tropenhaus) und insgesamt fand ich es weniger liebevoll eingerichtet – trotz Steindrachen, kleinen Buddhas und Rikschas. Der Affen-„Palast“ war auch recht schön und hat mich an das Dschungelbuch erinnert. Im Tropenhaus hingen Flughunde von der Decke (die hießen echt irgendwas mit „Vampyris“) und Vögel flogen frei herum. Außerdem gab es das „Drachenland“ in Asien. Leider war das aber nur ein Spielplatz, auf den Lisa und ich nicht mehr durften – nur bis 14. Nach dem Mittagessen waren wir in Afrika. Der Teil des Zoos hat auf mich auch einen großen Eindruck gemacht. Es waren zwar keine Elefanten da, was ich etwas schade fand, aber dafür Löwen, Zebras, Antilopen und Giraffen. Die Giraffen waren toll. Die haben richtig lange Zungen. Und von einer Art Hochsitz aus konnte man sie von ziemlich nah beobachten. Wenn die Giraffen gewollt hätten, hätten sie sicher den Kopf zu uns herein stecken können. Wir haben eine Bootstour gemacht. Von dem Boot aus konnten wir Flamingos, Pelikane, Flusspferde und Paviane sehen. Neben uns saß eine deutsch-spanische Familie. Es war schön, wieder Spanisch zu hören, und lustig, die „Freuden“ einer bilingualen Familie mit zu bekommen („Was willst du mir eigentlich sagen? Ich verstehe dich nicht. Was heißt ‚molestar’?“).
Zum Schluss waren wir noch im Affenhaus. Wir hatten schon in Asien ein paar Orang-Utans gesehen. In Afrika waren dann die Schimpansen dran. So nah (nur mit einer Glasscheibe dazwischen) war ich bisher auch noch nie an Schimpansen. Wenn ich nämlich mal welche in einem anderen Zoo gesehen hatte, hatten die sich meistens in irgendeiner Ecke verkrochen. Die in Gelsenkirchen waren richtig aktiv. Einmal hat sich ein Affe direkt vor mir an einem Seil herunter geschwungen. Ich habe mich total erschreckt.
Der Tag im Zoom war wirklich schön. Wir hatten natürlich auch das perfekte Wetter. Sonne satt. Da haben wir uns dann auch ein Eis gegönnt, dass wir auf einer sonnigen Bank genossen haben.

1 Kommentar: